Aktuelles JO-Lager Tagebuch

Dienstag, 27.12.2016

Um ca. 8 Uhr fuhren unserer Busse los. Es waren beide vollgefüllt. Wir kamen etwa um 09:40 Uhr bei unserem Lagerhaus an. Es gab ein kleines Gerammel bis alle ihren Platz gefunden haben. Um 10 Uhr trafen wir uns wieder und die Leiter verkündeten uns, dass wir Geo-Caching machen gehen. Zuerst waren unsere Gesichter ein bisschen betrübt, doch als wir anfingen, waren wir wieder munter. Wenn man einen Posten fand, bekam man begrenzt viele Goldtaler. Nach dem Geo-Caching spielten wir Schiterverbandnis. Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Sauce. Um halb 8 trafen wir uns wieder für das Abendprogramm. Wir spielten verschiedene Spiele. Man lernte sich dadurch besser kennen. Es gab auch noch einen feinen Dessert. 

dsc_6893

von Helena und Remy

 

Mittwoch, 28.12.2016

Am Morgen wurden wir mit Musik geweckt. Leah sagte in 5 Minuten draussen versammeln für den Morgensport! Nach dem Morgensport gab es Frühstück, wir assen Brötchen mit Marmelade oder Nutella und tranken Schokoladenmilch.  Dann sagte Leah, wir sollen Sandwichs für das Mittagessen machen. Wir mussten uns parat machen zum Ski fahren. Leider war die Piste nicht vor der Tür deshalb mussten wir eine halbe Stunde fahren nach Wildhaus. Die Piste war sehr steil deshalb gingen die weniger guten Skifahrer und Snowboarder an den Bügellift. Am Mittag assen wir die Sandwiches und Schoggistängeli und tranken verschiedene Getränke. Alles geschah auf Kunstschnee. Wir fanden es lustig, wenn wir unter den Schneekanonen fuhren. Dann gingen wir zurück ins Lagerhaus. Im Lagerhaus haben die meisten geduscht. Zum Abendessen gab es Schnitzel und selbstgemachter Kartoffelstock. Die Abendunterhaltung begann mit dem Spiel 1, 2 oder 3. Danach begannen wir, die Chluribahnen zu bauen. Jede Gruppe muss eine Bahn bauen und am Schluss des Lagers wird sie bewertet. Am Kiosk konnten wir Material kaufen aber der Verkäufer war geizig (dieser Kiosk ist im Lagerhaus).

DCIM103GOPRO

von Louis und Rosa

 

Donnerstag, 29.12.2016

Heute waren wir im Säntispark. Schon früh ging es ab in die Busse, wir mussten ungefähr eine dreiviertel Stunde fahren. Dort angekommen kauften wir die Tickets, danach haben wir uns umgezogen. Dann ging es ab ins Becken oder auf den Rutschen. Bis mittags 13:00 Uhr hatten wir alle Spass beim Rutschen/Baden. Dann gab es die selbstgemachten Sandwiches. Jeder ass sein Sandwich auf, daraufhin es schon wieder ab zu den Rutschen oder ins Wasser ging. Um 16:15 waren alle draussen geduscht und geföhnt. Draussen mussten alle in die Busse einsteigen und es ging wieder ab nach Hause. Danach gab es Abendessen; Käsefondue! Heute Abend gibt es noch Spielchen vor dem schlafen gehen. Wir hatten Zeit an unseren Chluggerbahnen zu schaffen. Dazu konnten wir noch kleine Spiele machen, um mehr Geld zu verdienen

Berno und Helena

 

Freitag, 30.12.2016

Hallo Liebe Eltern

Heute schreiben euch Livia (7) und Tim (6) aus dem Skihaus, oberhalb Ebnat-Kappel.

Am vorherigen Abend mussten wir angeben, ob wir lieber auf die Piste oder auf die Eisbahn wollten, das Ergebnis war eindeutig aber bestimmte nicht über die ganze Lagergemeinschaft. Schlussendlich gingen 12 Kinder und 3 Leiter auf die Eisbahn und der Rest ging auf die gleich langweilige Piste wie am Mittwoch, in dem Skigebiet Wildhaus. Wir werden in diesem Schreiben die Eisbahn-Gruppe verfolgen. Sie fuhren nach der Pisten-Gruppe los und zwar nach Wildhaus, blieben jedoch im Tal. Die Eisbahn war nicht weit vom Sessellift, der zu den weiteren Fortbewegungsmöglichkeiten in Richtung Bergspitze führte, entfernt.

 

Da auch die Eisbahn-Gruppe nun an ihrem heutigen Vergnügungsort angelangt war, wurden all mit ihren, für die nächsten paar Stunden geliehenen, Schlittschuhen ausgestattet. Nun waren wir bereit uns anzuziehen und uns göttlich über den Zustand der Schuhe und ihrer Schnürsenkel zu beschweren, natürlich nur unter uns. Als dann endlich alle ihre Schuhe anhatten und sich draussen versammelten, konnte es mit dem freudigen Herumrutschen beginnen. Bald stellte sich heraus, dass einige von uns überhaupt nicht mit der Situation fertig wurden. Andere jedoch flitzten nur so umher.

 

Der Anfang des Vergnügens hielt sich in Grenzen, da Livia zu kalt hatte. Den anderen ging es hauptsächlich gut. Bald fand Jan heraus wo man Pucks mietete und da ging das Chaos los. Stöcke gab es für niemanden, da wir nach Leiterlatein auch mit unseren Schuhen ohne weitere Gefahren Eishockey spielen konnten. Natürlich nicht nur Hockey sondern auch viele weitere Spielchen, zum Beispiel: Kettenfangis 1 (Bei dieser Version wird nach dem Gefangenwerden ein Pärchen gebildet das dann zu zweit vereint weitere Mitspieler fangen muss, die dann in ihre Zweierkette aufgenommen werden. Wenn vier Spieler in einer Kette sind werden daraus wieder Zweierpärchen) und Kettenfangis 2 (Wobei an der Seite eine lange Kette gebildet wird, welche durch das Durchfahren der gebildeten Tunnels wieder gelöst werden kann). Um zwölf gab es dann für alle ein Sandwich (auch für jene (Tim), welche vergessen haben ihr Sandwich zu belegen). Nur nach wenigen Minuten waren aber alle wieder startbereit und fuhren schon wieder wie kleine Profis auf dem kleinen Feld herum. Schnell fanden einige heraus, dass sich der Schnee auf der Bahn herausgezeichnet eignet, um es anderen anzuwerfen. Daraus entwickelten sich dann ein spannendes Duell zwischen einigen von uns...

 

Um etwa zwei Uhr lernten wir noch drei andere aufgestellte junge Leute kennen. Diese spielten mit uns noch einige Runden Kettenfangnis 2 (die Spielbeschreibung finden sie einige Absätze weiter oben). Danach waren wir alle etwas kaputt und wir fuhren nachhause. Dort legten wir uns alle ins Bett und warteten bis auch der Bus der Ski-Gruppe ankam. Sobald diese im Haus erschienen, wurden unsere halbfertigen Chluggerbahnen hervorgeholt und weiter gebastelt. Jeder war sehr ehrgeizig und alle bauten ihre besten Ideen ein, um sich den Sieg zu erkämpfen. Um sechs Uhr mussten wir dann aber unsere Arbeitsplätze räumen und uns zu Tisch setzten, um das unglaublich leckere Abendessen von Sidona, der besten Köchin der Welt, zu essen. Es gab Reis Casimir mit süssen Bananen und sauren Kiwis.

Als wir aufgeräumt haben und die Tische sauber waren, bekamen wir die Anweisung nicht in den Aufenthaltsraum zu gehen. Leah verteilte dann vor der Tür lustige Kleider, mit denen wir uns sehr amüsant kleideten und mit spassigen Frisuren das Ganze noch aufpeppten. Zuerst gingen wir dann alle in den Keller, um die Chluggerbahnen aller Gruppen zu begutachten. (Fast) alle klappten einwandfrei. Die Leiter bewerteten diese und gaben uns dementsprechend viele Taler. Diese Taler konnten wir jetzt im Casino, welches die lieben Leiter für uns aufgebaut haben. Es gab den einarmigen Banditen, Roulette, Black-Jack und Wetttrinken (keine Angst liebe Eltern, nur mit Sirup). An der Bar konnten wir uns mit Drinks und Chips verpflegen. Nach etwa einer Stunde war Schluss und alle Chips einer Gruppe wurden zusammengezählt. Gewonnen hat dann die Gruppe rollende Grashoppers, welche dann auch als Erstes an den Geschenketisch durften und sich ihr Gewinn abholen konnten. Zweiter wurde die Gruppe Schweizer Schneekanone, Dritter Kings and Queens und den vierten Platz holten sich die Grasflitzer. Schlussendlich hatten alle ein Geschenk in den Armen und konnten sich Bettfertig machen. Etwas später als sonst, wurde es dann still im Lagerhaus...

von Livia und Tim