Lager-Tagebuch 2011

Wir wurden trotz des Schnees, den es schlussendlich reichlich gab, nicht von Anmeldungen überflutet. Darum waren wir nur 14 Kinder die sich aufmachten ins Toggenburg in die Skihütte. Es waren dies Livia, Ellen, Aline, Lena, Maxi, Anna, Tina, Jessica, Cornell, Noah, Silvan, Darren, Sandy und Nick. Als Leiter waren dabei Steffan, Melanie, Ruedi, Nora, Jan, Sandro und Pascal. Wie schon gesagt, hatte es endlich mal wieder genügend Schnee um in Ebnat-Kappel am Tanzbodenlift zu fahren. Gleich nach Ankunft in der Skihütte, wurden die Skier angeschnallt und zum Lift gelaufen. Leider reichte der Schnee nicht aus, dass die Snowboarder ein Stück zum Lift fahren konnten also mussten wir laufen. Die Aufteilung in die Gruppen wurde schnell gemacht, denn alle wollten sofort loslegen, Sei es mit dem ersten Versuchen sich auf dem Brett zu halten oder mit den ersten Kurven im Stemmbogen.
Die Stimmung war sehr gut. Dank des hervorragenden Wetters an den ersten 2 Tagen, wurden wir sogar etwas braun im Gesicht. Danach kam aber anderes Wetter auf uns zu. Am 3. Tag war alles von grauen Wolken bedeckt. Da es aber kein Niederschlag gab, konnten wir die geplante Fackelabfahrt in Angriff nehmen. Im Skistübli warteten wir bis es dunkel wurde und danach fuhren alle im Schein unserer Fackeln hinunter zur Skihütte. Am 4.Tag Stürmte es wie bei einem richtigen Schneesturm. Wir mussten das Morgenturnen kurzfristig ausfallen lassen, denn auf der Strasse lag 20 cm Neuschnee und es schneite noch weiter. Wir freuten uns auf die Piste, denn mit nur einem Pistenfahrzeug kommen sie mit dem Pisten präparieren bei starkem Schneefall nicht nach, so wurden herrliche Pulverschnee Abfahrten erwartet. Wir hatten sehr viel Spass auf der Piste, jedoch wurde einigen sehr schnell kalt. Lag es daran, dass sie zuwenig angezogen hatten, oder eher daran, dass sie sich mehrmals eingegraben im Tiefschnee wiederfanden. Wir werden es nie erfahren. Am Abschlussabend hat das Leiterteam kurzfristig das Programm umgekrempelt, denn die Strasse war bis ins Tal schneebedeckt. Demnach wurde nach einigen Jahren wieder einmal geschlittelt bis ins Tal. Weil dies nur alle 5-7 Jahre vorkommt, mussten wir der ersten Abfahrt, gleich noch eine zweite folgen lassen. Danach war das JO-Lager 2011 schon wieder Geschichte. Als Abschluss kann man sagen nur 14 Kinder im Lager zu haben, bringt auch gewisse Vorteile (Lärmpegel, Familiärere Stimmung, ...)
Ein grosses Dankeschön an alle Leiter, ohne ihre Freiwillige arbeit, ist so ein Lager nicht möglich. Ein super grosses Dankeschön geht auch an die Küche. Sidona, Bruno und Maria haben uns verwöhnt mit allerlei feinem Essen und Dessert.